Nachdem Sie sich in der Praxis angemeldet haben, vereinbaren wir einen ersten Termin. Nachfolgend erfahren Sie, wie es dann weitergeht.

 

 

Erstgespräch (Anamnese):
Im Erstgespräch machen wir uns ein vorläufiges Bild von dem Problem, mit dem Sie sich an uns gewandt haben. Wir besprechen wichtige Informationen zum Thema Krankheitsgeschichte, klären, ob bereits andere Befunde vorliegen und formulieren ihre Wünsche und Ziele.
Zum Schluss wird das weitere Vorgehen besprochen.

Diagnostik:
In der Diagnostik geht es darum, einen genauen und systematischen Überblick über das Störungsbild zu erhalten.
Die Fragen, die dabei im Mittelpunkt stehen, sind: Welche Fähigkeiten der Sprache, des Sprechens, des Schluckens, der Stimme, des Lesens und des Schreibens sind eingeschränkt? Wie groß ist die Abweichung zu normal entwickelten Fähigkeiten? Ist eine Therapie nötig und wenn ja, welche Ziele sollte sie haben?
Die Diagnostik kann je nach Störungsbild eine oder auch mehrere Sitzungen in Anspruch nehmen.

Beratung:
In der Beratung werden Ihnen die Ergebnisse der Diagnostik ausführlich erklärt. Sollte eine Therapie notwendig sein, besprechen wir mit Ihnen den Therapieplan, der die genauen Ziele der Therapie umfasst. Diese Ziele sollten sich eng an den Diagnostikergebnissen orientieren, aber ihre persönlichen Ziele nicht außer Acht lassen.

Therapie:
Das Ziel der logopädischen Therapie ist es, die festgestellten Sprach-, Sprech-, Stimm-, oder Schluckprobleme gezielt zu behandeln und dadurch zu verringern oder aufzuheben. Da dies nicht immer komplett möglich ist, kann es auch darum gehen, Kompensationsfähigkeiten zu erlernen. Innerhalb der Therapie ist ihre Mitarbeit gefragt. Durch häusliches Üben können Sie den Erfolg der Therapie maßgeblich mit beeinflussen. Das dazugehörige Übungsmaterial erhalten Sie von uns in der Therapie. In regelmäßigen Abständen erfolgt eine Zwischendiagnostik. Diese hat das Ziel, Veränderungen festzuhalten und gegebenenfalls eine Anpassung der Therapieziele anzuregen. Letztlich geht es in der Therapie darum, die Lebensqualität eines jeden Patienten zu verbessern und zwar, in dem er darin unterstützt wird, seine Kommunikationsfähigkeit bestmöglich zu nutzen.

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